Die Anzahl an Custom-Roms steigt an und Roms wie das MIUI lassen sich auch auf Smartphones von Fremdherstellern installieren. Das hat man unter anderem Open Source zu verdanken. Android unterliegt aber der Apache-Lizenz, die wiederum nicht zum Veröffentlichen des modifizierten Codes zwingt. Trotzdem teilen manche Smartphonehersteller den Code und helfen Communities.

Zu den wenigen gehört Xiaomi, die nun den MiCode auf Github gepusht haben. Das gibt freien Entwicklern und Programmierern, die gerne eigene Custom Roms entwickeln wollen, die Möglichkeit dies für das MI3, Mi4 und Xiaomi MI Note Pro auch zu tun und bestimmte Funktionen zu übernehmen. Das sorgt weiterhin dafür, dass man Code validieren und Spy- und Malware auffinden kann. Man muss den Code aber am besten noch selbst kompilieren, um auch wirklich sicher zu sein.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man auf Treiber des Smartphones zugreifen kann. Damit kann man nicht nur eigene Custom-Roms für das Gerät bauen, sondern auch Taktraten verändern, oder auch Spannungen anpassen und auch noch viel mehr. Xiaomi schafft damit mehr Transparenz und hilft der Community, was sehr erfreuliche Nachrichten sind.

Android-Roms muss man demzufolge nicht publizieren, auch wenn man die Apache-Lizenz nutzt, gut ist es aber dennoch, weil man damit den Open Source-Willen fördert.

Weiterhin wurde von Jai Mani (Lead Product Manager – Indien) auf Facebook mitgeteilt, dass Xiaomi an MIUI 6 für das 1S arbeiten. Es bleibt weiterhin spannend!

Quellen: Jai Mani