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Dass Elephone gute Smartphones bauen kann, ist inzwischen bekannt. Mit der Explorer Action-Kamera geht der Hersteller einen sichtlich neuen Weg, denn nachdem Xiaomi eine potente Action-Cam auf dem Markt hat, will es auch Elephone wissen. Die Explorer Cam bietet 4K-Videoaufnahme, 170-Grad-Weitwinkelaufnahmen und ein 2-Zoll-Display in einem wasserdichten Gehäuse.

Elephone Explorer Action Cam kaufenIn erster Linie würde man annehmen, dass von Elephone als Marktneuling nicht viel zu erwarten ist, denn Smartphones sind ein anderes Gebiet als eine Action-Cam. Doch Xiaomi hat bereits Erfolgreich sein Pendant auf dem Markt platziert, wonach auch Elephone diesen Schritt wagt. Im Gegensatz zur Yi-Cam von Xiaomi unterstützt die Explorer-Cam 4K-Videoaufnahmen, mit einem Haken: Videos werden nur mit 15 Frames pro Sekunde aufgenommen. Für echte Action-Sportaufnahmen ist das nicht gut genug. Geht man auf verwertbare 30 FPS hoch, liegt die Auflösung bei 2688×1520 Pixeln (2,7K). Will man 60 FPS, so schrumpft die Auflösung weiter auf 1920×1080 (1080P). Bis zu 120 Frames per Second sind dagegen mit 1280×720 Pixeln (720P) erreichbar. Damit ist die Exlorer Action-Cam rein von der Auflösung besser aufgestellt als die Yi-Cam von Xiaomi.

Elephone Explorer kaufenEin weiterer Vorteil der Explorer Cam ist, dass sie ein 2-Zoll Display mit 240×320 Pixeln Auflösung auf der Rückseite bietet. Damit kann man sich ansehen, was man aufnimmt oder aufgenommen hat, muss aber in Kauf nehmen, dass die Akkulaufzeit zusätzlich reduziert wird. Der interne Akku wird mit 900 mAh beziffert und ist damit minimal geringer als bei Xiaomi. Gearbest gibt die Kapazität des angeblich herausnehmbaren Akkus mit 500 mAh an. Das Objektiv einer Kamera ist wichtig und für Action-Cams sind Weitwinkelaufnahmen von Vorteil. Bei der Explorer bekommt man mit 170° eine echt breite Weitwinkelaufnahme hin, die gegenüber den 155° der Xiaomi Yi deutlich mehr sieht und aufnimmt. Wie die Video-Qualität schlussendlich ist, werden wir in einem baldigen Test nachreichen. Wenn man aber die Wahl zwischen 155 und 170 Grad hat, sollte man 170° vorziehen.

Verarbeitet werden die aufgenommenen Videos durch den Allwinner Technology V3 Chipsatz. Beim genauen Hinschauen findet man einen ARM Cortex A7 Prozessor mit 1,2 GHz-Takt als Grundgerüst. ARM- Prozessoren haben sich mehrfach bewährt und befinden sich beispielsweise in MediaTek SoC-Lösungen. Der CMOS-Sensor kommt von OmniVision und trägt den Namen OV4689. Laut den Datenblättern handelt es sich um einen 4-Megapixel-Sensor, der maximal 90 FPS bei einer 2680×1520-Pixel Auflösung schafft. Somit hat sich Elephone wohl einem Trick bedient und die Framerate zu Gunsten der Auflösung geopfert. Damit man irgendwas aufnehmen kann, muss man erst einmal eine Speicherkarte in die Kamera einstecken, denn es gibt keinen internen Speicher. Unterstützt werden maximal 64-GB-Karten. Als Schnittstellen stehen WLAN, USB und HDMI zur Verfügung. Der Hersteller geht da aber nicht genau drauf ein, außer dass man die Videos per Smartphone oder Tablet direkt einsehen kann. Das Gehäuse soll wasserdicht sein und Tiefen von bis zu 30 Metern meistern. Der Vorverkauf hat begonnen und so ist Elephones Explorer Action-Cam bereits bei den gängigen Shops ab 60 bis 80 EUR erhältlich.